Thom Kafka, Ehemann
(c) Thom Kafka |
Siebenbürgische Elegie, anno 1999.
Jenseits der Wälder
rauscht das Vergessen
dürftig geflickt
über löchrigen Asphalt –
Am Brunnen vor dem Tore
die Bänke abmontiert
Eichbaum mit weisem Spruch
auf ewig chiffriert –
Hartnäckig
hämmert der Buntspecht
des letzten Kuckucks
Totenlied –
er wollte nicht ziehn
mit den anderen
wollt niemandes sein
Herr oder Knecht –
Zögernd nur schlagen die Uhren
im grünlich bröckelnden Licht
ach schon ist es September
nur er – er wußte es nicht
(c) Monika Kafka
Du Lieber, auch ich habe auf meinem Blog an deine Mo erinnert. Es gibt kein Vergessen!!!
AntwortenLöschenTraurigkeit trägt sich durch den Tag,
durch deinen Sterbetag, liebe Mo.
Tiefes Bedauern streicht über die Zeit hinweg.
Doch du bist präsent mit deinen Gedanken, Gedichten -
uns zur Erinnerung....
Liebe Grüße
Edith
Vielen Dank, Edith, für Deine Worte hier und auch auf Deinem Blog. herzlichen Gruß - Thom
Löschenein wunderbares, tiefsinniges, melancholisch gestimmtes gedicht an ihre heimat. danke, lieber thom und liebe grüße und gedanken zum heutigen tage von diana
AntwortenLöschenVielen Dank, Diana, für Deine Worte hier, und auch für Dein Gedenken auf Deinem Blog. herzlichen Gruß - Thom
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