schluesselworte

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abgelegt und fortgegangen (c) Dieter Vandory

Freitag, 15. Juni 2012

friedhof st. marx, wien

/c/ thom kafka, 06/12






























grüngebettet schläft hier die zeit
zwischen rankendem vergessen
und brüchiger erinnerung

nistet eine große nachtmusik
in den bäumen und das leben
atmet aus den schalen des gestern

umflügelt meine schultern
mit einem augenblick
von ewigkeit







/c/ monika kafka, 06/12

Kommentare:

  1. ja ... st. marx ist toll :-)
    ich war auch schon da und kann deine zeilen nachfühlen

    lieben gruß,
    tabea

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    1. das freut mich, liebe tabea, danke dir.

      ja, der friedhof ist echt sehenswert und als besonders angenehm empfinde ich es, dass er wirklich "friedlich" ist, touristen sind eher mangelware ...
      wenn ich an den zentralfriedhof denke ... na ja.

      liebe grüße dir,
      mo

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  2. Jeder Friedhof ... ein Hof voll Frieden ...
    -ja friedvoll sind die, welche verschieden.
    Letztendlich nur Staub, was im Grab von uns bleibt
    und die Seele ist frei, vom Mensch-Sein entleibt.

    Alle irdische Materie, -auch unser Leib, muß vergehen.
    Doch des Menschen geistige Werke bleiben bestehen.
    Wir sind dankbar, dass sie uns ihre geistigen Werte schenken.
    Und das ist´s, wenn wir der uns lieben Verstorbenen gedenken.

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    1. ja, so ist es wohl, lieber alfi, wir müssen letztlich nach den spuren suchen und sie bewahren, die die verstorbenen in uns hinterlassen haben, ihre werte und werke schützen, sie verinnerlichen ...

      hab dank für deine sehr ansprechenden und tief gehenden zeilen.

      herzlichst,
      monika

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  3. stimmungsvoll, sehr gut eingefangen diese besondere atmosphäre, meine liebe mo.
    besonders gefällt mir der anklang an die "nachtmusik", schön!
    deine di

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    1. ach liebste di, ich hoffe sehr, dir einmal "mein" wien zeigen zu können.

      die nachtmusik war naheliegend, wird doch am friedhof st. marx das tatsächliche grab mozarts /in einem sog. schichtgrab/ vermutet. es war sehr berührend, fast schon ein sakraler augenblick, an der vermuteten stelle zu stehen ...

      hab dank für deine lobenden worte,
      deine mo

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  4. Grüngebettet die Anklänge der brüchigen Ewigkeit - super!

    Liebe Grüße
    Helmut

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    1. danke, lieber helmut, für deinen kommentar, für deinen wiederholten besuch bei mir ...

      es grüßt, herzlich,
      die mo

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  5. Genau so, ganz wunderbar!

    Liebe Grüße
    Elsa

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    1. danke, elsa, dieses lob aus der feder einer echten wienerin ist sicher nicht zu unterschätzen.

      liebe grüße,
      mo

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  6. ich mag keine friedhöfe
    aber das bild ist schön
    und deine zeilen sehr gut

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    1. lieber jorge,

      dein stetiges wiederkehren auf meinen blog ehrt mich.
      dein lob- ebenfalls.

      tja, es ist sicher so eine sache mit friedhöfen.
      mein gefühl ist da auch eher ambivalent, aber dieser friedhof ist wirklich was besonderes.

      liebe grüße in deinen abend,
      monika

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  7. ein sehr schönes, eindringliches gedicht, das mir gut gefällt, werner

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  8. danke, lieber werner, das freut mich sehr.

    lg
    monik

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  9. Du Beste,

    ein Inniges - und - so nah am Wahren. Ist doch irgendwie
    gut zu wissen, dass in der Ewigkeit dieser Frieden wohnt..

    ganz lieb,
    Edith

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  10. hach ja liebe edith, so ist es.

    hab dank und ich freu mich, dass du wieder lyrisch unterwegs sein kannst ...

    herzlich,
    mo

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  11. wundervoll, liebe mo!

    ich mag friedhöfe, besonders die alten, wild verwachsenen. sie scheinen aus der zeit gefallen zu sein, sie zählt hier nichts und die atmosphäre ist stets bezaubernd. stätten zum erinnern und finden, alte längst vergessene geschichten und ein bisserl auch sich selbst.

    schön ist dein gedicht, einfach wunderschön!

    ganz liebe grüße
    isabella

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    1. liebe isabella,

      ja so seh ich das auch, auf alten friedhöfen kann man einiges finden und sie weitern das eigene auge ...

      hab dank für deine wunderbaren worte.

      herzlichst,
      mo

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  12. liebe mo,

    dein gedicht macht ruhig und weit. ich mag es sehr gerne, weil es das leben auf den punkt bringt.

    liebe grüße
    deine gabriele

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  13. du sagst es, liebe gabriele, sie bringen das leben auf den punkt.

    ich freu mich, dich hier wieder zu lesen, hab dank.

    liebe grüße,
    deine mo

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