schluesselworte

schluesselworte
abgelegt und fortgegangen (c) Dieter Vandory

Montag, 28. März 2011

was man erwarten kann

(c) foto: dieter vandory


was man vom tag erwarten kann vielleicht
kein bilderbuchlächeln

auch keinen himmel
voller geigen

nur dass er nicht
auf tönernen füßen stehe

und ein handwarmes wort
das einer sprechen möge

vielleicht
nicht allein zu sich selbst



(c) monika kafka, 03/11

Kommentare:

  1. Du Liebe,

    ja, dieses *vielleicht* lässt so viel offen und klingt doch auch ab und zu nach einer *Zusage*, ein Hoffnungswort eben, lächel...

    Mo, ein wundervolles Gedankengedicht, eins zum Verinnerlichen und Nachvollziehen, eins, welches bewegt...

    herzlichst, Rachel

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  2. Das klingt schon viel positiver, als in "und sagen könnte ich".
    Ich finde, Rachel hat das sehr gut erkannt.
    Kleine Schritte bringen einen auch vorwärts!
    lg TD.

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  3. Mir gefällt das Gedicht, es beschreibt in wenigen Worten die Essenz von Momenten.
    Bloss bei "töneren" stolppere ich. Was willst du damit ausdrücken? Der Zusammenhang mit dem Rest des Gedichtes ist mir nicht klar.

    Liebe Grüsse
    hazelmate

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  4. liebe rachel,

    wie schön, dass du meinen gedanken folgen kannst.
    und ja, a bisserl was sollte man schon erwarten dürfen vom tag ... wenigstens ein freundiches wort ...
    danke dir!

    alles liebe,
    mo

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  5. mein lieber TD,

    ja, die kleinen schritte zählen auch ...

    danke dir, auch für das wieder mal wunderbare foto!

    herzlichst,
    mo

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  6. liebe hazelmate,

    herzlich willkommen auf meinem blog!
    ich wünsche dir viel freude hier.

    wenn etwas auf tönernen füßen steht, dann hat es keinen festen stand, ist gefährdet ...

    zudem steckt in dem wort "tönern" auch der "ton" drin und stellt somit eine inhaltliche verbindung zu den "geigen" her ...

    auch ein wort hat einen gewissen ton, wird in einem gewissen ton gesprochen...

    so hab ich mir die webe des textes gedacht.

    vielleicht hilft dir das weiter?

    herzlichen dank für deinen kommentar und liebe grüße,
    monika

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  7. Was man vom Tag erwarten kann ...

    ... ein Bilderbuchlächeln vielleicht
    oder gar ein Himmel voller Geigen?
    Was Positives unser Gemüt erreicht
    wird sich im Verlauf des Tages zeigen.

    ... Manche schwanken ... unsicher auf tönernen Füßen.
    Unsere Gedanken ... sollten das Positive begrüßen.

    Und handwarme Worte, ehrlich gesprochen
    hat schon manch´ hartes Herz gebrochen.

    ... Nicht auf tönernen Füßen ...
    -Standfestigkeit ist zu begrüßen.
    In unseres Alltags Turbulenzen
    suchen wir nach festen Grenzen.

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  8. wundervoll liebe mo, zaghaft, aber doch hoffentlich und von der inneren einstellung her deutlich positiv, bescheiden und auf die wirklich wesentlichen dinge im leben konzentriert.

    soooo schön!!

    inniggruß
    isabella

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  9. ich hab dir noch gar nicht gesagt, wie schön ich diesen text finde :-)
    aber ich war schon ein paar mal hier ... und lese ihn immer wieder gern

    liebe grüße,
    tabea

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  10. lieber alfred,

    passender hätt man meine zeilen kaum wiedergeben können!
    schön, ich danke dir!

    liebe isabella,

    ja die positive kraft - vielleicht machts der frühling?
    hab herzlichen dank für deinen empathischen kommentar!

    liebe tabea,

    wenn du es immer wieder lesen magst, dann ist es wohl tatsächlich gelungen, das freut mich sehr sehr ...

    bis bald!

    liebe grüße euch allen,
    monika

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  11. An einem regennassen und kalten Herbsttag entdeckt und mit innerer Wärme erfüllt!
    Ein wunderschönes, leises und weises Gedicht! Ich mag es besonders!

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  12. liebe elke,

    wie sehr mich das freut!!!!

    hab vielen lieben dank für deinen so warmherzigen kommentar!

    lg
    monika

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