schluesselworte

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abgelegt und fortgegangen (c) Dieter Vandory

Freitag, 27. Dezember 2013

quittenbaum






 

im quittenbaum
wohnen all die sommer
von damals und heute
schneidest du das brot
wie die erinnerungen, klein
damit sie durch den winter reichen

dein lächeln geht mit mir
durch den regen sagst du:
noch haben wir keinen schnee










/c/ bild und text: monika kafka, 12/13

Kommentare:

  1. ... solange das lächeln mitgeht, kann einem der schnee sowieso nichts anhaben. :)
    ein zarter anrührender text, meine liebe, spricht mich sehr an.
    deine di

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    1. jawoll, so isses, liebe di.
      und solange kein schnee, kann man auch großzügiger sein ... mit dem brot und den erinnerungen, nicht wahr?

      hab dank und liebe grüße,
      deine mo

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  2. schön...ich habe jetzt erst quittenbrot geschenkt bekommen, da werde ich beim Genuss dann an dieses Gedicht denken und lächeln.

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    1. herzlich willkommen auf meinem blog!

      und danke für die rückmeldung zu meinem text.

      liebe grüße,
      monika

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  3. das wieder so bilderreich und wortgewaltig - ich werde wieder grün vor Neid!

    chapeau, Mo!

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    1. nee nee, meine liebe, nix mit grün!
      du schreibst ja selber texte, bei denen ich mir denke, ich werd gleich ...
      nee nee, nix mit grün!
      aber es freut mich dennoch, dein chapeau.

      alles liebe dir,
      mo

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  4. Liebe Monika,
    im Quittenbaum wohnen auch die strahlenden Maitage, wenn seine luftigen Blüten schon den winterlichen Genuss der Früchte erahnen lassen – es ist die Vorfreude auf das Quittenbrot (oder auf den süßen „Quittenkäse“, wie dieses anderswo genannt wird).
    Ein wunderschöner Text, den du diesem unscheinbaren Quittenbaum, einem Geschenk der Natur, gewidmet hast. Diese kleine Erinnerung wird mich nicht nur durch diesen einzigen Winter begleiten.
    Danke!
    Herzliche Grüße,
    Maya

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    1. ich habe zu danken, liebe maya, für diesen wunderbaren kommentar und die inspiration zu diesem text!
      das quittenbrot ist so herrlich wie die erinnerung ...

      herzlich,
      monika

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  5. einen ganzen sommer holst du in dieses gedicht, breitest ihn aus und in kleine portionen aufgeteilt, lässt er den nasskalten winter überstehen.

    wunderbar tröstlicher gedanke

    liebe grüße
    deine gabriele

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    1. man muss sparsam sein, sich das gute so lang als möglich erhalten, portionsweise genießen ...

      freut mich, liebe gabriele, dass du da so ganz in meinem sinne mitgehen kannst, hab dank!

      herzlich,
      deine mo

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  6. Sehr guter Schluss mit dem Lächeln und dem Regen.
    christa

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  7. danke, christa, freut mich.

    gute zeit dir,
    mo

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  8. es ist gut sich kleine vorräte anzulegen und sparsamen mit dem schönen umzugehen. sehr, sehr schön und der schluss ist das allerbeste!!

    alles liebe für dich,
    isabella

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  9. ja, liebe isabella, mit den schönen dingen sollte man sparsam umgehen ...

    ich danke dir!

    auch für dich nur gutes,
    mo

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